Albanien 2026

Wieder mal steht die Vater – Tochter Motorradtour auf dem Programm. Und wer war schon mal mit dem Motorrad in Albanien?

Motivation

Im letzten Jahr sind wir gemeinsam die Jadranska Magistrala / Die berühmte Küstenstraße von Slowenien und Kroatien gefahren.
Dabei haben wir Bosnien und Herzegowina gestreift und so reifte der Gedanke, dass man da auch mal gewesen sein muss.
Da Albanien auch nicht mehr fern ist wollen wir uns das auch mal ansehen.

Die Reiseplanung

DatumvonbisNavi TourkmDauerAbendessen
Fr. 11.09.2026WinnendenSchladmingAL-015308 h
Sa. 12.09.2026SchladmingTisnoAL-026148 h
So. 13.09.2026Andi Motorboot fahrenAL-03010 h
Mo. 14.09.2026TisnoShkodërAL-045078 h300m
Di. 15.09.2026ShkodërKukes – ShkodërAL-063577 hAltstadt
Mi. 16.09.2026ShkodërZenicaAL-073607 him Haus
Do. 17.09.2026ZenicaKrapinaAL-085228 h300m
Fr. 18.09.2026KrapinaSchladmingAL-093055 h
Sa. 19.09.2026SchladmingWinnendenAL-105308 h
Gesamt3725
Kilometerstände:
Abfahrt20863
Ankunft24593
Gefahren3730


Der erste Tag – Winnenden nach Schladming

Freitag 11.09.2026

Nun geht es erst mal von Winnenden nach Schladming, meine Tochter einfangen.
Sie lebt nun schon ein paar Jahr in Schladming in der Steiermark.
Hier ist auch meine erste Übernachtung.


Der zweite Tag – Schladming nach Tisno

Samstag 12.09.2026

Jetzt beginnt die gemeinsame Reise.

Von Schladming nach Tisno, aufgrund der weiten Strecke von 614 km ist heute auch mal die Autobahn erlaubt.
In Tisno besuchen wir meinen Arbeitskollegen, der dort gerade mit seinem Wohnmobil und Boot Urlaub macht.
Er hat Zelt, Isomatte und Schlafsack mitgenommen, sodass wir dort nur einziehen müssen.


Der dritte Tag – Boot fahren mit Andi

Sonntag 13.09.2026

Als erstes werden wir mal die H7 Abblendlicht an der Bandit austauschen.
Leider muss man dazu den Tacho und Drehzahlmesser ausbauen und die alten Gummies sind auch schon ziemlich hart. Aber nach einer 3/4 Stunde ich auch dies erledigt und wir können uns der Freizeitgestaltung widmen.

Das Bild entspricht nicht ganz der Wahrheit, wir sind weder Ski noch Auto gefahren, aber die Zeitachse von Google hat das so dargestellt.

In Wirklichkeit haben wir eine sehr schöne Bootsfahrt gemacht, Delfine gesehen, vom Boot aus gebadet in einer Konoba eine kleine Erfrischung genommen und zum Abendessen dann noch in eine andere Konoba gefahren.

Dort gab es ein riesiges T-Bone Steak für uns alle.


Der vierte Tag – Tisno nach Shkodra

Montag 14.09.2026

Heute geht es von Tisno nach Shkodra in Albanien, unser Zielland.

Die Strecke führt uns durch Bosnien Herzegowina und Montenegro.

An der EU Außengrenze von Kroatien nach Bosnien Herzegowina merkt man schon deutlich, dass die Grenzkontrollen schäfrer werden. Bei der Ausreise und bei der Einreise werden die Ausweise und Fahrzeugpapiere erfasst.
Genau das selbe nochmals zwischen Bosnien Herzegowina nach Montenegro und nochmals von Montenegro nach Albanien.
Wobei man sagen muss, dass Motorradfahrer wirklich nur die Papiere erfassen lassen müssen und keine Gepäckkontrolle statt findet.


Der fünfte Tag in Albanien unterwegs

Dienstag 15.09.2026

Heute ist der einzigste Tag, den wir vollständig in Albanien sind.

Leider fährt die berühmte Fähre von Koman nach Fierze nicht wegen Niedrigwasser. Wie überall hat es zu wenig geregnet.

Deshalb fahren wir die SH5 nach Kukes.
Herrliche Landschaften, Pferdefuhrwerke und Kurven ohne Ende.
Wobei man sagen muss, dass auf diesen Straßen ist eine Reiseenduro angebracht.
Die Strecke auf der SH5 ist 146 km Lang und als wir auf die Uhr schauen, beschließen wir die Rückreise über die Autobahn zu machen. Das ist ein ganz schöner Bogen außen herum, aber auch 146 km lang.
Abend gehen wir dann in ein einheimischel Lokal, welches uns die Hotel Wirtin empfohlen hat.


Der sechste Tag – Shkodra nach Zenica

Mittwoch 16.09.2026

Schon beginnt die Rückreise, Albanien nach Bosnien Herzegowina.

Wieder fahren wir über ein paar Grenzen.
Albanien – Montenegro
Montenegro – Bosnien Herzegowina

In Montenegro fahren wir wieder durch die Hauptstadt Podgorica.
Das Navi schickt uns ins Wohngebiet und wir müssen umdrehen. Da spricht uns ein Eingeborener in bestem Deutsch an, ob er uns helfen kann und es ist normal, dass die Navis in Montenegro nicht immer den richtigen Weg kennen.

An der Grenze zwischen Montenegro und Bosnien Herzegowina ist ein wunderschöner Stausee mit einer sehr schönen Motorradstraße auf der Montenegro Seite.
In Bosnien Herzegowina ist die Straße eher für Reiseenduros ausgelegt, nur eine Seite mit Teer, die andere Seite ist geschottert.
Aber dafür gibt es viele Rafting und Kanu Stationen, auch Hütten zum übernachten. Piva canyon


Rund um Zagreb nutzen wir die Autobahn, damit wir nicht durch die Stadt fahren müssen, aber erst mal fängt es das erste mal an zu tröpfeln und wir entscheiden uns doch für die Gummihaut. Auf der Gegenspur hat sich ein Stau von ca. 20 km gebildet. Aber kurz darauf leider auch auf unserer Seite und wir brauchen zwar die Regenklamotten nicht, aber stehen dafür 2 Stunden im Stau. Leider hat sich die Rettungsgasse für Motorradfahrer in Kroatien noch nicht so richtig durchgesetz, sodass wir wirklich im Stau stehen.

Der siebte Tag – von Zenica nach Krapina

Donnerstag 17.09.2026

Von Zenica nach Krapina auch ein wenig Autobahn ist heute mal wieder erlaubt, da sind wir dann doch mal nicht erst um 18:00 in der Unterkunft und können abends noch etwas im Städtchen flanieren. So ist zumindest der Plan.

Ich glaube die Genzkontrolle von Bosnien Herzegowina nach Kroatien war die strengste von Allen. Na klan einreise in die EU. Auf jeden Fall werden wir ausführlich nach mitgebrachten Gütern, Zigaretten und Alkohol gefragt. Ich verneine in gutem Glaube Alles, aber kaum ist die Kontrolle vorbei, da fällt mir ein, dass ich nich eine Dose Bier im Topcase habe, ist ja kein Alkohol sondern Grundnahmrungsmittel.

Die Unterkunft in Krapina ist sehr angenehm, die Motorräder kommen in der Garage unter und wir gehen ca. 500 m in das nächste Restaurant, wo wir sehr gut zu Abend essen. Leider gibt es morgen früh kein Frühstück.


Der achte Tag – Krapina nach Schladming

Freitag 18.09.2026

Heute geht es von Krapina nach Schladming.

Jetzt sind wir wieder in der EU unterwegs, Grenzen sind fast nicht mehr wahrzunehmen, das merkt man erst so richtig, wenn man es mal wieder anders erlebt hat.

Das Wetter hält, nur die Suche nach dem Frühstück gestaltet sich nicht so einfach, deshalb gibt es halt nur ein Tankstellenfrühstück.
Wir fahren auf schönen Straßen entlang von kleinen Flüssen und die Temperatur ist sehr angenehm so um die 20 °C.


Der neunte Tag – Schladming nach Winnenden

Samstag 19.09.2026

Jetz bin ich wieder Allein unterwegs und fahre die Strecke völlig ohne Autobahn.

Super Wetter und wenig Verkehr. Und wie die Naturgesetze bestimmen komme ich wieder mal um 18:10 an.

-Ende-